
Matti Karsjens und Carlo Liepold waren aus Wilhelmshaven dabei
Inline-Skaterhockey auf hohem Niveau, das wurde am 02./03.05. in Bräunlingen (Baden-Württemberg) gezeigt. Insgesamt sechs Bundesländer meldeten ein Auswahlteam. Berlin, Brandenburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, sowie die Spielgemeinschaften Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz und Niedersachsen/Hamburg gingen an den Start.
Die Norddeutschen an beiden Tagen mit engen Ergebnissen, leider nicht immer zu ihren Gunsten. An Tag eins gab nur einen Punkt beim 4:4 Unentschieden gegen Berlin, darauf folgten zwei knappe 3:4 Niederlagen gegen die Westfalen und Brandenburg.
Tag zwei lief besser, erst folgte ein weiterer Punkt beim 0:0 gegen die Bayern, dann der erste hoch umjubelte Sieg mit 4:1 gegen Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz.
Mit dieser Ausbeute reichte es, um im Halbfinal gegen die starken Westfalen zu spielen. Leider musste man sich erneut mit nur einem Tor Unterschied (2:3) geschlagen geben. Somit spielte Niedersachsen/Hamburg um Platz drei gegen Bayern, die ihr Halbfinale gegen Berlin verloren. Bayern setzte sich mit 4:2 durch und holte sich Rang drei.
Nordrhein-Westfalen setzte sich später im Finale mit 3:2 gegen Berlin durch.
Für die Wilhelmshavener Matti Karsjens (Tor) und Carlo Liepold (Feldspieler), war es die erste Teilnahme auf Landesauswahlebene. Beide freuten sich bereits riesig über ihre Nominierung. Sie nahmen sehr viele Eindrücke mit und sammelten Erfahrungen. Beide stehen bereits am 16.05. gemeinsam im Trikot der Vfl Jade Warriors auf dem Feld. Dann im Ligaturnier in Engelbostel.
Das Trainergespann von Niedersachsen/Hamburg (Klaas Jeschke und Christian Schneider – Lüneburg, Michael Jakubczik – Arpke), lobte das vorbildliche Verhalten der Kinder und den ausgeprägten starken Teamgeist am Turnier Wochenende, sowie in den zahlreichen Trainingseinheiten vorab in Lüneburg. Alle Kinder haben dazu noch ihre bestmögliche Leistung abgerufen, mit etwas mehr Glück, wäre sportlich definitiv mehr drinnen gewesen. Der herausragende Support aus den Familien, muss ebenfalls sehr hoch angerechnet werden!

Tabelle:
1. Nordrhein-Westfalen
2. Berlin
3. Bayern
4. Niedersachsen/Hamburg
5. Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz
6. Brandenburg
